Märchen

Das Wunschschwein

 

Es war einmal eine Müllerstochter. Sie hatte ein Wunschschwein namens Pupsi. Sie hatte nur noch eine Mutter, denn ihr Vater war verstorben. Eines Nachts stahl ein böser Drache Pupsi. Die Müllerstochter erblickte dies Unglück. Sie rannte ihm durch die 13 Wälder bis zu den 13 Drachenhöhlen hinterher. Nun wusste sie nicht, in welche Höhle sie gehen sollte. Da kam ihre Freundin, die Fee. Sie sagte ihr, sie solle die Höhle, die hinter den Berg führt, nehmen und ging wieder. Die Müllerstochter sah Pupsi, kurz bevor der Drache ihn braten wollte. "Stopp!", rief sie. Der Drache hielt inne. Er fragte: "Was gibst du mir dafür?" Sie antwortete: "Meine Schuhe", denn sie waren aus reiner Drachenhaut. Er sagte: "Einverstanden, du darfst dein Schwein behalten." Sie wünschte sich nach Hause und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

 

Samantha

Die Prinzessin und der Rabe

 

Es war einmal ein Prinz, der war verlobt mit einer Prinzessin. Eines Tages ritt der Prinz durch den Wald, um die Prinzessin zu besuchen. Da kam der Prinz an einer Quelle vorbei. Er hatte sooo viel Durst. Gierig trank er aus der Quelle. Aber ein Teufel hatte die Quelle verzaubert, weil er Menschen nicht mochte. Leider verwandelte sich der Prinz in einen Raben. An diesem Tag war ein Jäger im Wald, um Raben zu jagen. Zum Glück entkam der Rabe dem Jäger und flog zur Prinzessin. Die Prinzessin erkannte den Prinzen an seiner Halskette, die sie ihm geschenkt hatte. Weil der Prinz in einen Raben verwandelt war, weinte die Prinzessin bitterlich. Dabei fielen sieben Tränen auf den Raben. Dadurch war der Fluch gebrochen und der Rabe verwandelte sich wieder in den Prinzen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann feiern sie noch heute.

 

Teresa

Der verschwundene Ehering

 

Es war einmal eine Frau, die wollte einen Mann heiraten und er wollte auch sie heiraten. Sie lebten schon zusammen in einem kleinen Häuschen in der Nähe von einem Weg. Heute wollten sie ihre Eheringe kaufen. Als sie zurückkamen, war es schon dunkel. Sie legten sich schlafen. Am Morgen ging die Frau Wasser an den Brunnen holen. Sie hatte auch ihren Ehering mit, aber als sie den Eimer hinaufzog, fiel der Ehering in den Brunnen. Er war nicht mehr zu sehen. Sie machte sich auf den Weg, um Hilfe zu suchen. Nach einem langen Fußmarsch kam sie in einen Wald, da führte ein schmaler Weg hindurch. Als sie mitten im Wald war, sah sie einen Topf, da war Brei drinnen. Sie hatte auf einmal Hunger. Da sah sie eine Maus. Die Frau sagte: “Darf ich von deinem Brei essen?” “Nur wenn du mir drei Tannenzapfen bringst”, sagte die Maus. “Ok”, sagte die Frau. Als sie der Maus die drei Tannenzapfen gebracht hatte, durfte sie von dem Brei essen. Dann sagte die Maus: “ Warum bist du hier ganz tief im Wald?” “Mein Ehering ist in den Brunnen gefallen. Kannst du mir helfen?” “Ja”, antwortete die Maus. “Gleich hinter der Ecke wohnt ein Einhorn, das kann dir bestimmt helfen.” Dann ging die Frau los. Als sie bei dem Einhorn ankam, freute sich dieses sehr über den Besuch. Es sagte: “Hallo, kann ich dir helfen?” “Ja, mein Ehering ist in den Brunnen gefallen.” Da sagte das Einhorn: “Ich kann dir helfen. Komm, steig auf meinen Rücken, dann können wir zu dem Brunnen fliegen.” “Au ja!”, freute sich die Frau. Nun flogen sie los. Als sie bei dem Brunnen ankamen, legte das Einhorn sein Horn auf den Brunnen. Dann schwebte der Ring aus dem Brunnen heraus. Welch ein Glück! Am nächsten Tag war Hochzeit. Die Braut durfte auf dem Einhorn zum Altar reiten. Sie trug ihren Ring stolz am Finger und es wurde ein schönes Fest. Und wenn sie nicht gestroben sind, dann feiern sie noch heute!

 

Leonie

 

                           

                          

                                            

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